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Boxen

Boxen ist verglichen mit anderen Kampfsportarten eine recht junge Kampfsportart, bei der sich zwei gleichwertige Athleten in einem sportlichen geregelten Vergleich messen.

Boxen wird oft als Faustkampf bezeichnet oder gleichgesetzt. Beim Fauskampf im antiken Griechenland und Rom wurde ohne Regeln und mit Lederriemen an den Fäusten kekämpft. Diese Kämpfe endeten oftmals sogar mit dem Tod. Abbildungen solcher Kämpfer wurden auf griechischen Vasen gefunden. Sie zeigen die Kämpfer bei olympischen Spielen in einer Kampfhaltung, welche typisch ist für Kämpfe in denen es so gut wie keine Regeln gibt. Die Daumen der Kämpfer waren frei um zu greifen und zu ziehen.

James Figg stellte 1719 die Regeln für modernes Boxen auf.

Beim heutigen Boxen wird in Gewichtsklassen eingeteilt, um gleichwertige Kämpfe zu garantieren. Es sind nur Schläge erlaubt, welche oberhalb der Gürtelline und mit der geschlossenen Faust geschlagen werden. Treten, Festhalten, Schläge mit der offenen Hand, Schläge von hinten oder wenn ein Gegner beim Boxen am Boden liegt sind ebenfalls verboten. Es wird auch zwischen Profi und Amateur Kämpfen unterschieden.

Es gibt mehrere große Boxverbände. Dadurch kommt es auch zu dem Paradoxon, dass es gleichzeitig verschiedene amtierende Weltmeister gibt. Die bekanntesten sind: WBA: World Boxing Association, WBC: World Boxing Council, IBF: International Boxing Federation und WBO: World Boxing Organization

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